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Surprise 268/12


Pippo Pollina
Der italienische Cantautore ist vor 25 Jahren in die Schweiz gekommen. Von  hier aus hat er Italien durch all die Berlusconi-Jahre mit seiner Musik kritisch beobachtet und in seinen Liedern mutig kommentiert. Pollina hat sich als wichtige politische Stimme etabliert und wird im April mit dem Schweizer KleinKunstPreis geehrt. Wir haben dies als Anlass genommen, mit ihm über Italien zu reden. Über die Mafia, über Kulturschaffende und das Schiffsunglück vor Giglio.


Plastik
Unsere Meere werden – scheinbar unaufhaltsam – immer stärker zugemüllt. Ein ganzer Kontinent aus Kunststoffabfällen schwimmt auf dem Pazifik und auch an Land türmen sich die Plastikberge. Denn Plastik baut sich in der Natur nicht ab, sondern wird nur zerrieben und verkleinert. Fische und Vögel halten ihn für Nahrung und verenden daran. Und laut Experten ist eine Frage der Zeit, bis er über die Nahrungskette auch auf unseren Tellern landen wird.


Leonard Cohen
Längst ist Leonard Cohen eine Legende unter den Songwritern. Beweisen muss er nichts mehr, und doch hat er nach einer langen Tournee ein neues Album aufgenommen. Mit «Old Ideas» legt der 77-Jährige nun sein grosses Alterswerk vor. Im Interview spricht Cohen darüber, wie lange er braucht um zu merken, dass ein Vers nichts taugt. Er erklärt, warum sein Sohn die Stimme der Familie sei und präsentiert sich als humorvoller Humanist ohne Überzeugungen.




«Surprise ist eine Überraschung! Das Strassenmagazin bringt Farbe in die Städte. Das Projekt eröffnet Arbeitschancen. Die Idee vermittelt Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein in einer schwierigen Situation. Den Machern gratuliere ich zu ihrem Stehvermögen und den Verkäufern wünsche ich Mut und Hoffnung. Von den Surprise-Kunden erwarte ich Verständnis, Anerkennung und Unterstützung für jene Menschen, die von der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung stark betroffen sind. Ein atemloses Lächeln im Vorbeigehen genügt nicht!»
Doris Leuthard, Bundesrätin