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Häufige Fragen

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Darf Surprise Gewinne machen?

Surprise ist als soziale Institution nicht dem materiellen Profit, sondern dem gesellschaftlichen Wandel und der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet. Allfällige finanzielle Gewinne kommen vollumfänglich Projekten zugunsten von Menschen in sozialer Not  zugute. Dazu hat sich Surprise mit der Unterzeichnung der INSP-Charta verpflichtet.

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Ist Surprise staatlich subventioniert?

Nein. Surprise finanziert seine Projekte mit dem Verkauf des Strassenmagazins sowie durch Spenden, Sponsoring und Zuwendungen von Stiftungen.

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Gibt es in andern Ländern auch Strassenmagazine?

Ja. Strassenzeitungsprojekte gibt es rund um den Erdball. Rund 100 von ihnen aus über 40 Ländern sind wie Surprise im Internationalen Netzwerk der Strassenzeitungen (International Network of Streetpapers, INSP) mit Sitz im schottischen Glasgow zusammengeschlossen.

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Schade ich den Verkaufenden, wenn ich Surprise abonniere?

Nein. Denn der Aboversand erfolgt nicht direkt in der Druckerei, sondern manuell am Sitz von Surprise. Auch diese Arbeit ermöglicht Strassenverkäuferinnen und –verkäufern Beschäftigung und Verdienst.

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Werden die Text im Strassenmagazin von den Strassenverkäuferinnen und -Verkäufern selbst geschrieben?

Nein. Das Strassenmagazin wird von einer Redaktion aus Berufsjournalisten nach professionellen publizistischen Grundsätzen produziert. Das von den Verkaufenden auf der Strasse angebotene Produkt soll von solider Qualität und den Verkaufspreis Wert sein.

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Welche Regeln gelten für die Strassenverkäuferinnen und -verkäufer?

Unsere Verkaufenden sind die Botschafter von Surprise auf der Strasse!

Entsprechend soll ihr Auftritt sein. Gentleman- und ladylike. Freundlich, aber nicht aufdringlich. Betteln ist genauso wenig erlaubt bei der Arbeit wie Alkohol. In einem Einführungsgespräch und regelmässigen Verkaufsschulungen lernen die Surprise-Verkaufenden diese und andere Regeln kennen.

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Wo darf Surprise verkauft werden?

An dem von uns jedem Verkaufenden zugewiesenen offiziellen Verkaufsplatz!

Diese befinden sich in der Regel auf öffentlichem Grund. Für den Verkauf auf privatem Grund (z.B. Bahnhöfe, Einkaufszentren) verfügt Surprise über entsprechende Vereinbarungen und Bewilligungen.

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Surprise gibt Menschen am Rande eine Beschäftigung. Was wird sonst noch für sie getan?

Die Abteilung Betreuung & Förderung unterstützt und berät die Verkaufenden in verschiedensten Bereichen. Die Themen sind so vielfältig wie das Leben und unsere Verkaufenden selber: Obdachlosigkeit, finanzielle Probleme, rechtliche Fragen, Umgang mit Behörden, Gesundheit, Arbeit, Eingliederung, soziales Umfeld, Tagesstruktur. Da Surprise nicht nur Arbeit, sondern auch ein Lernfeld ist, bieten wir zudem Schulungen, beispielsweise Verkaufs- oder Sprachkurse an.

Weiter führt Surprise niederschwellige soziokulturelle Programme durch (beispielsweise im Bereich Sport mit Strassenfussball oder Kultur mit dem Surprise-Chor), die den Teilnehmenden die Möglichkeit geben ohne finanzielle Belastung, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen und ihr Selbstwertgefühl durch aktive Mitgestaltung zu stärken.

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Ich sehe immer mehr Asylsuchende Surprise verkaufen. Dürfen sie das?

Alle unsere Verkaufenden haben eine Bewilligung zum Verkauf, auch die Asylsuchenden. Asylsuchende gehen bei Surprise einer Beschäftigung nach. Dadurch erarbeiten sie sich nicht nur einen kleinen Verdienst, sondern lernen Deutsch, erarbeiten sich eine Tagesstruktur und können sich besser integrieren. 

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Wie verhindert Surprise den Missbrauch durch nicht registrierte Verkaufende?

Jeder Verkaufende trägt einen offiziellen und persönlichen Verkaufs-Pass!

Wer darauf angewiesen ist und diese harte Arbeit auf sich nimmt, verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung. Deshalb: Kaufen sie bitte nur bei Verkäuferinnen und Verkäufen mit dem offiziellen Verkaufs-Pass. So helfen sie mit Missbrauch zu verhindern!

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Wer darf Surprise verkaufen?

Jede erwachsene Person, die nachweislich in schwierigen sozialen Verhältnissen steckt, kann von Surprise Hilfe zur Selbsthilfe erhalten.

«Auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten, bedeutet auch unendlichen Mut. Mut, an die eigenen Grenzen zu gehen, um das Eintauchen in eine Welt zu ermöglichen, die uns der Realität entrückt und die Sinne öffnet für weit wichtigere Qualitäten. Ob auf einer grossen Bühne oder im kleineren Rahmen: grossen Applaus haben alle verdient, die mit persönlichem Mut für Werte eintreten, die uns über den Alltag hinaus tragen und in diesen wieder zurückfliessen.»
Alexander Pereira, Intendant Opernhaus Zürich